Blutbuchen

Goldbunter Herbst in der Altmark. Laura Perch freut sich auf entspannte Urlaubstage im Dorf ihrer Großeltern. Anstelle des erhofften Empfangs in Gardelegen erwartet sie jedoch ein blutiger Mord. Als Archivarin kann sie Hauptkommissarin Brunner bei den Ermittlungen helfen, denn ein Geheimnis der Vergangenheit zerstört die Idylle in Waldau. Sie können aber nicht verhindern, dass weitere Opfer gefunden werden. Was mit einer ominösen Schatzsuche beginnt, weitet sich zu einer verhängnisvollen Kette von tödlichen Missverständnissen und abgrundtiefer Bosheit aus.


Buchinformationen (Taschenbuch):
Titel: Blutbuchen - Ein Altmarkkrimi (Judith Brunners erster Fall)
Autor: Heike Schroll
Verlag:
 alto-Verlag Berlin
Preis: 11,90 € (D)
Auflage: 1 (2. Mai 2013)
ISBN 13:  9783944468006
ISBN 10:  3944468007
Taschenbuch: 348 Seiten
Sprache: Deutsch


eBook


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Buchinformationen (eBook bei Amazon):
Dateigröße: 1612 KB
Aktuelle eBook-Version: (14.01) (09. Dez. 2013) *
ASIN: B0069341W0





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Kommentare:

  1. Die Altmark kann man sich getrost als einen landschaftlich zwar reizvollen, aber durch die Grenznähe zum westlichen Nachbarn nach 1945 und bis in die 80er Jahre hinein mehr oder weniger vernachlässigten Landstrich von eher marodem Charme vorstellen, mit reichlich zugeknöpften und mitunter recht maulfaulen Zeitgenossen, die sich von Aussenstehenden nicht gern in die Karten blicken lassen.
    In dieses Milieu hinein gewoben sind die abgründigen Handlungstränge der "Blutbuchen" von Heike Schroll. Sie konfrontiert den gutgläubigen Leser gleich erst mal mit einem mysteriösen Todesfall, lockt ihn dann auf falsche Fährten und genüsslich angelegte Irrwege, versichert sich seiner wachsenden Anteilnahme und lässt ihn lange in banger Ungewissheit, ob es ihr und ihren literarischen Gehilfen letztendlich doch noch gelingen würde, den Übeltätern das Handwerk zu legen. Schon, damit wieder Ruhe einkehrt in das idyllische Waldau. Oder...?
    Wer sonst eher geneigt ist, die B 71 zwischen Gardelegen und Salzwedel möglichst schnell hinter sich zu bringen, um wieder in "zivilisiertere" Gegenden zu gelangen, wird nach der Lektüre der "Blutbuchen" nun am Wegweiser nach "Waldau" gleich hinter Wiepke vielleicht doch mal den Fuß vom Gaspedal nehmen und einen kleinen Abstecher machen mitten hinein in das Herz der Altmärkischen Schweiz und zu den authentischen Schauplätzen des finsteren Geschehens.
    Vorsicht ist dabei geboten, denn die Autorin hält weitere Mordtaten nicht für ausgeschlossen.
    Aber der Abstecher lohnt sich. Unbedingt...!

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  2. Das kann ich nur bestätigen! Besonders die genüsslichen Irrwege ...

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  3. Das Buch siedelt eine gelungene Kriminalhandlung, die den Leser bis zum Schluß in Spannung hält, in eine verlassene ländliche Region zu tiefsten DDR-Zeiten an. Allerdings hat man eher den Eindruck, daß eine in Westdeutschland angesiedelte dörfliche Idylle beschrieben wurde. Sowohl das Denken der Leute, der Lebensalltag als auch beschriebene Fakten (z.B. ein Gut ist noch im Besitz ehemaliger Gutseigentümer, wird von diesen bewirtschaft, und selbst Chauffeur, Gärtner und Putzfrau sind noch privat angestellt) haben nichts mit dem Leben in der DDR der 80 ziger Jahre zu tun! Hier wären realistische und gründlichere Recherchen mehr als wünschenswert.

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    1. Lieber Anonymos,
      zunächst erst einmal ein großes Dankeschön für Ihren Beitrag auf meinem Blog. Das Lob, eine spannende Geschichte geschrieben zu haben, nehme ich gern an. Immerhin ist das ja bei einem Kriminalroman nicht ganz nebensächlich.
      Im Mittelpunkt meiner Romane stehen die Kriminalerzählungen. Da ich mir die Altmark als Handlungsumfeld ausgesucht habe, und die Romanreihe Mitte der 1980er Jahre beginnt, ist die DDR als Rahmenbedingung einfach gegeben – doch für das Funktionieren meiner Kriminalerzählung muss das nicht im Vordergrund stehen. Allerdings gab es auch in der DDR einige Leute, die aus bestimmten Gründen Privilegien besessen haben, die nicht jedermann bekannt und offenbar waren. Sicher waren Bewohner von Landgütern nicht die Regel, (Bodenreform etc.), aber trotzdem gab es Umstände, die genau zu solchen Situationen führten. Im dritten Teil meiner Altmarkkrimis „Giftweizen – Ein Altmarkkrimi“ werden Sie und alle anderen Leser erfahren können, wie es den Ahlsens gelungen ist, genau dieses Leben in der DDR zu führen. Putzfrauen hat es natürlich auch in privaten Haushalten gegeben, ebenso, wie auch Fahrer für bestimmte Leute tätig waren.
      Die einzige größere künstlerische Freiheit, die ich mir im Rahmen meiner Erzählungen nehme, ist, die Titel und Anreden der Menschen in den Polizei- und Ermittlungsorganen zu ändern. Natürlich wäre der Herr Dreyer eigentlich Genosse Dreyer und er wäre auch nicht Dorfpolizist sondern Abschnittsbevollmächtigter gewesen. Auch einige andere Personen müssten sich nicht mit bürgerlichen Titeln, sondern mit Genosse anreden lassen. Dies habe ich aber bewusst vermieden – nicht, weil ich das Leben in der DDR nicht kannte, sondern weil ich denke, dass durch eine dokumentarische Benennung viel von der Kriminalgeschichte verloren gegangen wäre; man hätte für Leser ohne DDR-Vergangenheit viel zu viel erklären müssen. (Lesen Sie bitte dazu auch auf diesem Blog "Über die Altmarkkrimis".)
      Und denken Sie bitte auch daran: Meine Kriminalromane sind nur ein Produkt der Fantasie, ohne Anspruch auf Abbildung irgendeiner realen Situation. Wenn ich die Verbrechensaufklärung schildere, soll sich der Leser zunächst einmal entspannen und Freude beim Lesen haben und nicht ständig nach einem Lexikon der DDR-Geschichte greifen müssen.
      Ich hoffe, Ihnen ein paar Erklärungen gegeben zu haben, die Ihnen ein nachvollziehbareres Verständnis für die Rahmensituation der Altmarkkrimis ermöglichen.
      Bleiben Sie mir bitte ein geschätzter Leser, aktiver Kritiker und vor allem
      bleiben Sie gespannt!
      Ihre
      Heike Schroll

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